REGELECKE

Bunker

Das kann doch nicht wahr sein: Wasser im Bunker! … und jetzt?

 

Es ist doch gut so, denn Golf ist nun mal ein „out door“ Sport, und damit sind wir natürlich auch den Wetterkapriolen ausgeliefert, also auch dem Regen.

Aber, wie üblich in unserem Sport, es gibt für (fast) alles Regeln.

Zeitweiliges Wasser ist – siehe Erklärungen – … „jede vorübergehende Wasseransammlung auf dem Platz, die nicht in einem Wasserhindernis ist, und die sichtbar ist, bevor oder nachdem der Spieler seine Standposition bezieht…“

Das zeitweiliges Wasser in einem Bunker fällt unter den Begriff “ ungewöhnlich beschaffener Boden“, also Regel 25.

In dieser Regel wird ganz klar definiert, welche Möglichkeiten ein Spieler in dieser Situation hat:

Regel 25-1b(II) in einem Bunker:

(a)  …muss der Spieler den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung im Bunker fallen lassen (droppen). Wenn die vollständige Erleichterung innerhalb der Schlägerlänge nicht möglich ist, so nah wie möglich der Stelle, an der der Ball lag, im Bunker und nicht näher zum Loch droppen….

(b) … mit einem Strafschlag außerhalb des Bunkers…auf der Linie Fahne - Ball (im Bunker), und zwar ohne Beschränkung der Entfernung außerhalb des Bunkers….   

In der Entscheidung 25-1b/8 sind noch mal alle Wahlmöglichkeiten des Spielers detailliert:

- den Ball spielen wie er liegt (geht immer…)

- nach obiger Regel innerhalb des Bunkers droppen

- mit einem Strafschlag hinter dem Bunker auf der Verlängerung Fahne – Ball und

- natürlich auch noch den Ball für unspielbar halten und nach Regel 28 verfahren

Ist der Bunker völlig unter Wasser, bleiben dem Spieler nur die Möglichkeiten mit Strafschlag: außerhalb des Bunkers auf der Linie… oder den Ball für unspielbar erklären…


Sehr häufig wird folgende Frage gestellt:
In den Bunkern eines Platzes steht häufig Wasser. Bei Inanspruchnahme von Erleichterung nach Regel 25-1b(II)(a) bettet sich der Ball aufgrund der Beschaffenheit des verwendeten Bunkersandes beim Fallenlassen einen ganzen Balldurchmesser oder noch tiefer ein.
Wäre es für die Spielleitung zulässig, eine Platzregel zu erlassen, nach der ein im Bunkersand eingebetteter Ball, der wegen zeitweiligen Wassers fallen gelassen worden war, erneut fallen gelassen oder hingelegt werden darf?


Antwort:
Nein. Es ist nicht außergewöhnlich, dass sich ein in einem Bunker fallen gelassener Ball im Sand einbettet.


Im Original:


Question.
The bunkers on a course frequently have casual water in them. The texture of the sand in the bunkers is such that a ball dropped under Rule 25-1b(ii)(a) embeds itself in wet sand to the depth of the ball or deeper.
Would it be proper for the Committee to make a Local Rule permitting a ball that embeds in a bunker after being dropped from casual water in the bunker to be re-dropped or placed?


Answer.
No. It is not abnormal for a ball dropped in a bunker to embed itself in the sand
.

Hier ist also EINDEUTIG gesagt: der Ball muss gespielt werden, wie er liegt, nachdem er im Bunker fallen gelassen wurde - auch wenn der Sand nass ist. Die Spielleitung würde mit einer solchen Platzregel eine Regel außer Kraft setzen und damit wäre das Turnier nicht mehr vorgabewirksam.


Bei "fun" Turnieren oder Turnieren, die nicht vorgabewirksam sind, könnte eine solche Platzregel geschrieben werden, denn diese Turniere sind für den Verband von keinerlei Interesse.



 

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