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Mia san Niep - Das Oktoberfestturnier

September 21, 2017

Man hat sich wohl verdutzt die Augen gerieben, als man am Samstagmorgen aus dem Fenster geschaut hat. Ein heller Kreis vor einem blauen Hintergrund. Die Älteren unter uns kennen es noch: Es war die Sonne an einem wolkenfreien Himmel, die nach einer sehr herbstlichen Woche mit Sturmböen und Regen sich passend zum Oktoberfestturnier der Familie Witt wieder zeigte.

 

Wir Nieper sind auf der Sonnenseite.

 

Turnierveranstalterin und Golfplatzinhaberin Frau Ingeborg Witt begrüßte jeden Golfer persönlich mit einem Lebkuchenherz. Nach der herzlichen Begrüßung ging man direkt über zum zünftigen „Weischwurscht-Frühstück“ mit süßem Senf, „Brezn“ und einem leckeren Kaffee.

 

Um 11:00 Uhr begann die Auslosung der Startplätze im Bingostil. Der Bürgermeister von Neukirchen-Vluyn, Harald Lenssen, übernahm nach einer kleinen Rede die Rolle der Glücksfee und zog einen Golfball nach dem anderen, auf dem jeweils ein Startplatz stand.

 

 

 

 

Um 12:00 Uhr ging es dann los. 120 Golfer droschen auf die Kugeln ein und hofften auf eine halbwegs gerade Flugbahn dieser. Zeitgleich drosch übrigens Münchens Oberbürgermeister auf den Bierhahn ein, vermutlich ebenfalls in der Hoffnung auf eine gerade Flugbahn des Hammers. Mit 2 Schlägen erreichte er sein Ziel. Von diesem Ergebnis träumte so mancher Golfer an diesem Tag.

 

Während des Turniers huschten größere Wolken über den Golfplatz und man befürchtete, dass der Wetterfrosch wieder von den Sprossen stürzen würde. Aber das Wetter und der Wetterfrosch hielten sich, sodass alle Spieler vollkommen trocken das Clubhaus erreichten.

Ohnehin hat der Platz die Regenmassen der vergangenen Tage gut weggesteckt und Dank der intensiven Pflege unseres hervorragenden Greenkeeperteams, waren Grüns und Fairway in bester Verfassung.

 

Unterwegs fiel es einem schwer, den Blutzuckerspiegel nach unten zu bekommen, angesichts der Leckereien, die am Tee 1 und Tee 10 angeboten wurden. Selbst unsere Pros haben den Knethaken in den Mixer gesteckt und brachten vortreffliche Backwerke zu Tage. Man tauschte Rezepte aus. Ebenso war die herzhafte Turnierbeilage am Tee 10 nicht zu verachten. Schnitzelchen an Kartoffelsalat. Lecker.

 

Zwischen 16:30 und 17:00 Uhr endete der sportliche Teil des Tages und die Golfer kehrten zum Clubhaus zurück. Hat man halbwegs vernünftig gespielt und mindestens 1/3 seiner eingesetzten Bälle wieder sicher nach Hause gebracht, wird traditionell schon zu diesem Zeitpunkt gerätselt, wo man sich in der Ergebnistabelle später wiederfindet. Man versucht durch eindringliche Blicke, durch eine Psychoanalyse der Körperhaltung oder durch harmlos klingende Fragen den Score des anderen herauszufinden.

„Na, wie lief‘s …?“ oder „War gut, oder ….?“ Ist nur eine Auswahl an Fragen, die auf dem Weg zurück sehr häufig gestellt werden.

Auch die Antworten sind sehr vielseitig und lassen grundsätzlich Raum für Spekulationen.

Dabei gilt folgende Faustregel: Diejenigen, die einsilbig antworten, zum Beispiel mit „Toll“ oder „Gut“ sieht man später nur bei der Vergabe des Trostpreises wieder.

Manche gehen aber auch recht offen mit ihrer Niederlage um. Diese kann man an Aussagen wie: „… war schön, dabei gewesen zu sein“ oder auch - im Extremfall - an dem einen verbliebenen Schläger im Golfbag identifizieren. 

Ganz übel überrascht es einen, wenn man an einen Golfspieler gerät, der blufft. Auf die Frage, wie denn sein Score ist, antwortet dieser mit „Fuffzehn netto“ und man trifft den Herrn dann wieder bei Ehrung des Nettosiegers mit 41… dazu aber unten mehr.

 

Man machte sich nun fleißig frisch, und sprang in Dirndl oder Lederkluft, denn es war ja Oktoberfest und der Sekt- und Cocktailempfang begann pünktlich um 18:30 Uhr.

 

Die Big-Band „Swinging Funfares“ war auch schon da. Komplett mit 4 Sänger/innen Schlagzeuger, Gitarr- und Bassist und Blechbläser spielten sie was das Zeug hielt. Die Stimmung war super.

 

Bei Instagram und Facebook kann man übrigens einen Kurzfilm darüber sehen. Einfach mal nach "GC Op de Niep" suchen und abonnieren.

 

 

 

Frau Witt begrüßte ihre Gäste, bedankte sich bei allen Helfern und eröffnete das Buffet. Nur eine kleine Auswahl, um den Wasserpegel im Mund zu erhöhen:

 

Vorspeise: Roastbeef, Lachs

Hauptspeise Schweinefilet mit Pflaumensauce, Nürnberger Rostbratwürste an Sauerkraut und Fisch auf Rahmwirsing.

 

 

Nun, wurde schon eine Tsunamiwarnung im Mund ausgelöst?

 

Nach dem Dessert ging es weiter mit dem Programm mit einer Schweizer Nachspeise. Daniel Kamm, Lebensgefährte von Frau Ingeborg Witt wusste wie im letzten Jahr mit intelligentem Witz die Golfergemeinde zu unterhalten. Er philosophierte über Frauen, die Männerbeine mögen, den Karneval in der Schweiz mit Besucherinnen aus Köln, die im Dunkeln schunkeln wollen, über die internationale Teilnahme an diesem Oktoberfestturnier dank einer Schweizer Delegation („Grüeziwohl“!) und wie ein Schweizer Bürger in ein deutsches Golfmagazin kommt, auf dessen Titelseite Bernhard Langer ist. Seit dem hat er nur noch ein ehrgeiziges Ziel vor Augen: Selbst auf die Titelseite zu kommen.

 

Aber seine wichtigste Botschaft des Abends, in Anlehnung an einen Slogan eines süddeutschen Sportvereins, mit einem italienischen Trainer und einem fußkranken Torwart, lautet:

 

„Mia san Niep“.

 

Wir sind ein Club, ein Team, eine Familie und wir können stolz auf unsere tolle Gemeinschaft sein.

 

Das stimmt!

 

„Mia san Niep“ ist übrigens auch ein guter Spruch für ein Lebkuchenherz.

 

Daniel Kamm's Rede endet mit der Überreichung eines riesigen Rosenstraußes an die Veranstalterin.

 

Gerhard Olejnik, brachte es im Anschluss auf den Punkt: Jeder Redner, der nach Daniel Kamm reden muss, hat ganz schlechte Karten. Der Präsident des Golfclubs bedankte sich bei Frau Witt für dieses schöne Turnier.

 

Nun ging es zur Siegerehrung. Die Preise wurden von Frau Witt und dem Geschäftsführer des Golfverbands Nordrhein-Westfalen, André Pastoors überreicht.

 

Wir beginnen mit den Sonderwertungen. Beim Nearest to the Pin lag jeweils der Ball von Vera Sonneck mit 3,13 Meter und Hans Peter Krebber mit 3,30 Meter dem Pin am nächsten.

 

Beim Longest Drive schlug Brigitte Ellen Brauers bei den Damen die Kugel am Weitesten. Nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre lag das Flugobjekt von Tim Kammen ganz vorne.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Mit satten 40 Nettopunkten waren das Team Hildegard Michely-Weirich/Walter Weirich in der Nettoklasse C an der Spitze, dicht gefolgt von Margit Meyer/Hans-Jürgen Meyer mit 39 Punkten.

 

Das Team Tim von Holdt/Hans Peter Krebbers führte die Spitze der Nettoklasse B mit 41 Nettopunkten an. Mit 38 Punkten direkt dahinter Gerald und Gabriele Kleer.

 

In der Nettoklasse A zeigten Heinz-Friedrich Kammen und Tim Kammen mit 38 Punkten, wo die Harke im Bunker liegt. Das Team Lukas Flintz/Björn Flintz hatte bei gleicher Punktzahl im Stechen das Nachsehen.

 

Die Forderung einen Videobeweis auch beim Golfsport einzusetzen, wurde wieder lauter.  :-)

 

Im Bruttobereich brillierte das Team Ivan Kovacevic/Karsten Schlothauer mit 24 Punkten.

 

Allen Preisträgern einen herzlichen Glückwunsch.

 

Nach der Preisverleihung wurde noch bis früh in den Morgen getanzt.

 

Ein tolles Oktoberfestspektakel!

 

Die Bilder sind am Wochenende in der Galerie!

 

 

 

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